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Zum eigenen Pool

Schritt für Schritt zum eigenen Pool

Unser Vorgehen anhand der Wahl eines „Fertigbeckens“ (selbstverständlich erhalten Sie bei uns auch andere Bausysteme auf Anfrage):

Unter dem Aspekt betrachtet, dass die wenigsten Kunden heute Zeit haben, selbst Hand anzulegen und die Dienstleistungen für die Montage und die Nebengewerke i.d.R. vergeben werden, sind erfahrungsgemäß Fertigbecken von der Gesamtkalkulation die beste Wahl. Die vordefinierten Maße und Formen nimmt man hierfür gerne in Kauf. Aus diesem Grund haben wir ein Beispielvorgehen auf Grundlage eines Fertigbeckens an dieser Stelle für Sie aufgestellt:

1.) Festlegung des gesamten Preisbudgets (hier Link für weitere Preisbeispiele)
Hierzu sind folgende Punkte relevant:

a) Pool, Peripherie und Installation

b) Nebengewerkliche Arbeiten um den Pool und wer diese ausführt (abhängig von Poolbau -Art; Beispiele):

      • Die wohl kostspieligste Variante ist das schlüsselfertige Angebot, da hier die Gewährleistungsansprüche und die Dienstleistungen des Baumanagements mit einkalkuliert werden, sowie ein erweitertes Risiko der Gesamtausführung. (Es ist zu beachten, dass eine Projektkalkulation bereits vorab eine Dienstleistung darstellt – sprich das einholen und Abstimmen aller Arbeiten. Dies ist eine Kostenaufwendung, die definitiv einsteht – egal, ob ein Projekt beauftragt wird oder nicht! (Selbiges kann für eine Projektplanung über ein Baumanagement anfallen)
      • Beauftragt man die Nebengewerke direkt, kann man noch entscheiden, ob man das Organisatorische an ein Baumanagement vergibt, um sich um das ganze Projekt nicht kümmern zu müssen. Bis auf die Beauftragung und Bezahlung kümmert sich Ihr persönlicher Projektmanager um alles. Aber auch diese Dienstleistung muss eben bezahlt werden. Allerdings kann man sich die durchschnittlichen Aufschläge der Dienstleister von 15-30% sparen. Ein Baumanagement sollte man in etwa mit 10% der gesamt Auftragssumme (aller Gewerke) taxieren.
      • Die günstigste Möglichkeit ist natürlich, selbst die nebengewerklichen Tätigkeiten auszuführen bzw. diese selbst zu organisieren.

c) Weitere projektspezifische Arbeiten, sowie Gartengestaltungsarbeiten

Tipp:

Allgemein kann man sagen je günstiger der Punkt a.) ausfällt, desto höher sind die Aufwendungen für Punkt b.) (nebengewerkliche Arbeiten für den Einbau des Pools). Genau darauf sind Selbstbausätze wie z.B. Stahlwandbecken ausgelegt!

2.) Die Größe des Beckens:

Neben dem geplanten Budget hängt die Auswahl oft auch an der verfügbaren Fläche des Gartens. Dabei sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

      • Soll noch Rasenfläche übrig bleiben?
      • Wie soll der Rest des Gartens gestaltet werden?
      • Welche optische Ausrichtung zum Haus (symmetrisch, parallel, etc.) ist gewünscht?
      • Wollen Sie Bahnen im Becken schwimmen? (Laut Fachliteratur sind hierfür mindestens zwölf Meter reine Schwimmfläche einzuplanen; nach unserem Gefühl kann man auch schon mit etwa neun Metern in geringerem Umfang Bahnen schwimmen. Die meisten privaten Becken sind jedoch wesentlich kleiner und man sollte dann auf eine Gegenstromanlage zurückgreifen (weiterführender Link für die richtige Auswahl der Gegenstromanlage)

Tipp

Es hat sich bewährt, mit Mehl die gewählte Größe und Positionierung auszustreuen und diese über mehrere Tage aus verschiedenen Perspektiven auf sich wirken zu lassen. Nach dem nächsten Regen ist das Mehl verschwunden und man kann eine andere Position probieren. Das Bauchgefühl spielt dabei die wichtigste Rolle. Es gibt zwar weiche Faktoren wie z.B. die Ausrichtung der Hauptwindrichtung und der Sonnenverlauf, diese sollten aber nachrangig zum eigenen Wohlbefinden der Ausrichtung berücksichtigt werden.

3.) Welche Form soll das Becken haben:

Es gibt auch im Fertigbeckenbereich verschiedenste Formen, deswegen findet man i.d.R. auch in dieser Produktgruppe mit kleineren Abstrichen immer ein Becken. Grundlegend kann man in diesem Bausegment unter den folgenden drei Formen unterscheiden:

      • Modern rechteckig
      • Rechteckig mit halbrunder römischer Treppe (zeitloser Bestseller)
      • Nierenform/geschwungenes Becken

Tipp:

Für die ersten beiden Formen kommen fast alle Arten von Abdeckungssystemen zum Einsatz; bei Nierenformbecken oder geschwungenen Ausführungen grenzt sich die Auswahl und Ausführung schon etwas ein, zumal hierbei auch die Ausführung der Umrandungsgestaltung schwieriger und kostenintensiver wird (durch örtlichen Zuschnitt).

 

4.) Die Wahl der Ausstattung und das Schwimmbadangebot:

Diese hängt i.d.R. von Preis- und Nutzungswünschen ab. Hier muss eine persönliche und objektive Beratung stattfinden, welche für die erste Kalkulation ohne Probleme auch telefonisch erfolgen kann.

Machen Sie hierfür gleich einen persönlichen Termin aus (Link für Terminplaner) und entscheiden Sie sich für den richtigen Partner 

Vor einem Vor-Ort Termin macht eine realitätsnahe Kalkulation zur Umsetzung Ihrer Wünsche Sinn, um eine Vorstellung für die Preise des Projektes zu erhalten. Da auch alle weiteren Arbeiten/Dienstleistungen und Entscheidungen über Aufwendungen vorrangig vor der Wahl des Produktes und erst in zweiter Linie von den örtlichen Bedingungen abhängig sind, muss die Wahl des Produktes durch das Schwimmbadangebot vor einem Vor-Ort-Termin feststehen!

 

5.) Der vor Ort Termin/Angebot für die nebengewerklichen Kalkulationen:

Stehen die grobe Auswahl von Produktart (z.B. Fertigbecken), die gewünschte Ausstattung und somit auch die notwendigen Nebengewerke – diese sind z.B. (kann sich von Produkt zu Produkt unterscheiden)

      • Aushub und Entsorgung der Erde
      • Bodenvorbereitung und Hinterfüllungsarbeiten (z.B. mit Splitt/je nach Produktauswahl)
      • Erstellung Ringanker
      • Organisation Kran
      • Organisation Elektriker
      • Sowie eventuelle projektspezifische Zusatzarbeiten wie z.B.: Kernbohrungen (wenn Technik in den Keller kommt) oder Gartengestaltungsarbeiten

fest, macht jetzt ein Vor-Ort Termin mit einem Profi (Gartenbauer/Rohbauer) Sinn, um eine realitätsnahe Kalkulation für die Nebengewerke anzufertigen. Bei der Wahl eines Fertigbeckens kann der Termin gleich mit einem Außendienstler eines örtlichen Kranunternehmens koordiniert werden, da in vielen Fällen der Werkskran des Lieferanten nicht ausreicht, um das Becken in die Baugrube einzuheben.

Tipp:

Sind Sie sich noch unsicher bezüglich der Positionierung des Beckens, der optimalen Stellfläche der Technik oder liegen andere Punkte noch zur Klärung offen, die vor Ort zu entscheiden sind, kann hier bereits für die Vorabplanung ein Pooltechniker nochmals alles mit Ihnen durchplanen (dies macht allerdings erst Sinn wenn die Produktauswahl bereits feststeht!).

 

6.) Die Beauftragung:

Wenn alle Angebote auf dem Tisch liegen, gibt es zwei Szenarien:

a) Die Wünsche harmonieren mit Ihrer Budgetplanung und Sie haben ein gutes Gefühl mit Ihrem favorisierten Partner: Dann steht einer Beauftragung nichts mehr im Wege!

Tipp:

Auch wenn bei Ihrem Favoriten die Lieferzeit etwas länger ist als bei einem anderen -verzichten Sie lieber auf eine Badesaison, anstatt nicht auf Ihren Bauch zu hören und dafür unter Umständen eine kostspielige Fehlentscheidung zu fällen – das ist eine einzige Badesaison nämlich nicht Wert!

b) Der Budget-Rahmen wurde gesprengt – nun hat man folgende Möglichkeiten:

      • Man verschiebt das Projekt bis das nötige Budget vorhanden ist oder man finanziert die Differenz

oder

      • Man betrachtet die nachrüstbaren Bestandteile der Poolperipherie und stattet diese nachträglich aus

oder

      • Man entscheidet sich für günstigere Ausstattungen der Peripherie oder steigt auf einen kleineren Pool um

oder

      • Man übernimmt verschiedene nebengewerkliche Arbeiten oder die Organisation selbst

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